Bestehende Dauerformen reparieren und ändern statt neu fertigen. Profitieren Sie von 20 Jahren CAD/CAM-Daten, Erfahrung und präzisen Anpassungen.
Eine neue Bauteilgeometrie, eine beschädigte Form oder veränderte Produktionsanforderungen müssen nicht automatisch eine neue Form bedeuten. Oft lassen sich bestehende Dauerformen gezielt überarbeiten, reparieren oder an neue Anforderungen anpassen. Das spart Kosten, schont Ressourcen und verkürzt den Weg zurück in die Produktion.
Unser besonderer Vorteil: Wir können bei unserer Arbeit auf einen digitalen Datenbestand aus den vergangenen 20 Jahren zurückgreifen. Die vorhandenen Konstruktionsdaten und CAM-Programme bilden eine wertvolle Grundlage, um bestehende Formen effizient zu ändern und präzise weiterzuentwickeln. So verbinden wir langjährige Erfahrung im Formenbau mit modernen digitalen Fertigungsprozessen.
Im industriellen Formenbau sind Dauerformen hohen Belastungen ausgesetzt. Mit der Zeit können Verschleiß, Beschädigungen oder veränderte Anforderungen dazu führen, dass eine Form nicht mehr den gewünschten Ergebnissen entspricht.
Auch Produktänderungen gehören zum Alltag: Konturen müssen angepasst, Ecken abgerundet oder zusätzliche Durchdringungen eingebracht werden. In vielen Fällen ist es wirtschaftlicher, die vorhandene Form gezielt zu ändern, anstatt sie vollständig neu herzustellen.
Wir prüfen, welche Anpassungen an der bestehenden Form technisch sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sind. Dabei berücksichtigen wir sowohl die vorhandene Formgeometrie als auch die Anforderungen an das spätere Bauteil.
Unser Ziel ist es, vorhandene Formen möglichst effizient weiterzuverwenden und sie für neue Anforderungen fit zu machen. In diesem Beispiel wurden abgeplatzte Ecken neu und für den dauerhaften Halt angearbeitet:

Kosten sparen: Eine gezielte Formenänderung kann die Investition in eine komplett neue Form vermeiden.
Zeit gewinnen: Vorhandene Formen und digitale Daten ermöglichen häufig eine schnellere Umsetzung als eine vollständige Neukonstruktion.
Ressourcen schonen: Die Weiternutzung vorhandener Formen reduziert den Bedarf an neuen Materialien und Fertigungsaufwand.
Flexibel reagieren: Bauteiländerungen und neue Anforderungen lassen sich gezielt in bestehende Formen integrieren.
Vorhandenes Wissen nutzen: Unsere digitalen Daten aus 20 Jahren bieten eine wertvolle Grundlage für die Planung und Umsetzung von Änderungen.
Welche Einsparungen tatsächlich möglich sind, hängt von der jeweiligen Form, dem Umfang der Änderung und dem technischen Zustand ab. Deshalb betrachten wir jede Aufgabenstellung individuell.
Eine unserer besonderen Stärken liegt in der Verbindung von praktischer Erfahrung und digital dokumentierten Fertigungsdaten. Über die vergangenen 20 Jahre ist ein umfangreicher Datenbestand entstanden, auf den wir bei der Bearbeitung neuer Änderungsaufträge zurückgreifen können.
Das ist besonders wertvoll, wenn eine bestehende Dauerform an neue Anforderungen angepasst werden soll. Statt sämtliche Grundlagen erneut erarbeiten zu müssen, können wir – sofern die passenden Daten vorhanden sind – auf frühere Konstruktionsstände, Geometriedaten und CAM-Programme zurückgreifen.
Dadurch lassen sich Änderungen gezielt planen und bestehende Fertigungsabläufe effizient weiterverwenden.
Vorhandene Konstruktionsdaten nutzen
Bereits dokumentierte Formen und Geometrien können als Ausgangspunkt für die Anpassung dienen. Das erleichtert die Planung und hilft, unnötige Neukonstruktionen zu vermeiden.
Bewährte CAM-Programme weiterverwenden
Wenn vorhandene Bearbeitungsprogramme zur aktuellen Aufgabenstellung passen, können diese gezielt angepasst werden. Häufig ist es nicht erforderlich, sämtliche Bearbeitungsschritte neu aufzusetzen.
Änderungen schneller umsetzen
Durch die Wiederverwendung vorhandener Daten lassen sich Arbeitsschritte reduzieren. Das schafft gute Voraussetzungen für eine effiziente Umsetzung und kürzere Durchlaufzeiten.
Aufbauendes Wissen statt Neustart
Die über Jahre gesammelten Daten und Erfahrungen helfen dabei, bestehende Lösungen nachzuvollziehen und gezielt weiterzuentwickeln.
Natürlich prüfen wir bei jedem Auftrag, ob die vorhandenen Daten zum aktuellen Zustand der Form passen und welche Anpassungen notwendig sind. Denn digitale Daten sind besonders wertvoll, wenn sie mit einer sorgfältigen technischen Bewertung verbunden werden.
Nicht jede beschädigte oder verschlissene Form muss ersetzt werden. Bei einer professionellen Formenreparatur können betroffene Bereiche gezielt bearbeitet und an die erforderlichen Maße und Oberflächen angepasst werden.
Diese offene Form wurde mit einem neuem Boden versehen:

Abhängig vom Schadensbild kommen beispielsweise Fräsarbeiten, das Ergänzen oder Austauschen einzelner Bereiche sowie konstruktive Anpassungen infrage. Ziel ist es, die vorhandene Form möglichst weitgehend zu erhalten und ihre weitere Nutzung zu ermöglichen.
Geringerer Aufwand gegenüber einer vollständigen Neuanfertigung, sofern eine Reparatur technisch möglich ist.
Erhalt vorhandener Formstrukturen.
Nutzung bereits vorhandener Konstruktions- und Fertigungsdaten.
Verlängerung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer bestehender Formen.
Ob sich eine Reparatur lohnt, hängt insbesondere vom Zustand der Form, dem Schadensumfang und den geforderten Bauteileigenschaften ab. Wir prüfen die Möglichkeiten und erarbeiten eine passende Lösung.
In der industriellen Fertigung ändern sich Anforderungen oft nur in einzelnen Details. Eine Kontur wird verlängert, eine Ecke soll einen Radius erhalten oder es werden zusätzliche Durchdringungen benötigt.
Solche Änderungen müssen nicht zwangsläufig eine komplett neue Form nach sich ziehen. Häufig können wir bestehende Dauerformen gezielt modifizieren und ihre Grundstruktur beibehalten.
Das spart nicht nur Material und Fertigungsaufwand. Es ermöglicht auch, auf neue Kundenanforderungen zu reagieren, ohne von Grund auf neu beginnen zu müssen.
Anpassung oder Verlängerung vorhandener Konturen
Nachträgliches Einbringen zusätzlicher Durchdringungen
Abrunden scharfkantiger Ecken und Innenkonturen
Änderung bestehender Kerne und Formeinsätze
Ergänzung oder Anpassung einzelner Formbereiche
Reparatur beschädigter oder verschlissener Geometrien
Diese Bauteile wurden um 5mm in der Breite und Länge verringert, dafür aber 30mm höher:

Jede Änderung wird auf die konkrete Form und die gewünschte Bauteilgeometrie abgestimmt. Bei komplexeren Anpassungen können zusätzliche Prüf- oder Simulationsschritte sinnvoll sein, bevor die eigentliche Form bearbeitet wird.
Unsere Möglichkeiten zeigen sich besonders deutlich an konkreten Aufgabenstellungen aus der Praxis.

Eine dauerelastische Silikon-Hülle war durch Verschleiß beschädigt worden. Anstatt die gesamte Form zu ersetzen, wurde der betroffene Bereich gezielt abgefräst und neu angesetzt.
Auf diese Weise konnte die bestehende Form repariert und weiterverwendet werden. Die Lösung vermied den vollständigen Austausch und reduzierte den erforderlichen Material- und Fertigungsaufwand.

Bei einem Deckenbauteil sollten scharfkantige Ecken nachträglich durch abgerundete Innenkanten ersetzt werden. Dazu wurden passende Einlagen gefertigt und in die bestehende Form eingeschraubt.
Die gewünschte Geometrie ließ sich so durch eine gezielte Modifikation realisieren, ohne die komplette Form neu herstellen zu müssen.

Bei der Form eines Ausgusssteins mussten die vorhandenen Konturen verlängert und zusätzliche Durchdringungen eingebracht werden.
Statt eine neue Form zu konstruieren und zu fertigen, wurde die bestehende Form entsprechend angepasst. Die vorhandene Grundstruktur blieb erhalten und konnte für die geänderten Anforderungen weitergenutzt werden.
Ein vorhandener Mittelkern musste für neue Durchdringungen angepasst werden. Da der bestehende Kunststoffkern bei der Bearbeitung nicht beschädigt werden durfte, wurde zunächst eine Testfräsung in Styropor durchgeführt.
Diese Vorgehensweise ermöglichte es, die geplante Bearbeitung vorab zu überprüfen und das Risiko für den vorhandenen Kern zu reduzieren.
Die Beispiele zeigen: Mit einer durchdachten Vorgehensweise und gezielten Änderungen lassen sich auch anspruchsvolle Aufgabenstellungen an bestehenden Formen lösen.


Die Überarbeitung bestehender Dauerformen profitiert besonders von einer durchgängigen digitalen Arbeitsweise. Unsere CAD-Daten und CAM-Programme bilden die Grundlage, um Anpassungen zu planen und die Fertigung gezielt vorzubereiten.
In Verbindung mit unserem Datenbestand aus den vergangenen 20 Jahren können wir auf vorhandene Informationen zurückgreifen und diese für neue Aufgabenstellungen nutzen.
1. Bestehende Form und Daten prüfen
Zunächst betrachten wir die vorhandene Form, die gewünschte Änderung und die verfügbaren Konstruktionsdaten. Dabei klären wir, welche Bereiche unverändert bleiben müssen und wo Anpassungen erforderlich sind.
2. Änderung digital vorbereiten
Auf Grundlage der verfügbaren CAD-Daten wird die erforderliche Geometrieänderung geplant. So lassen sich die betroffenen Bereiche gezielt bearbeiten.
3. CAM-Programme anpassen
Vorhandene Bearbeitungsprogramme können, sofern technisch geeignet, als Grundlage dienen und für die neue Aufgabenstellung angepasst werden. Das kann den Programmieraufwand reduzieren.
4. Form gezielt bearbeiten
Nach der technischen Prüfung wird die Änderung umgesetzt. Je nach Aufgabenstellung können zusätzliche Tests oder Kontrollschritte erforderlich sein.
Das Ergebnis ist eine auf die neue Anforderung abgestimmte Form, bei der vorhandene Ressourcen und Daten möglichst sinnvoll weitergenutzt werden.
Die Überarbeitung und Änderung bestehender Formen ist nicht nur wirtschaftlich interessant. Sie kann auch einen Beitrag zu einem ressourcenschonenderen Formenbau leisten.
Wenn eine vorhandene Form weiterverwendet werden kann, müssen weniger neue Werkstoffe eingesetzt und weniger Bauteile vollständig neu gefertigt werden. Auch der zusätzliche Fertigungsaufwand kann geringer ausfallen als bei einer Neuanfertigung.
Unsere digitale Datenbasis unterstützt diesen Ansatz: Bereits vorhandene Konstruktionsdaten und CAM-Programme können erneut genutzt werden, anstatt alle Arbeitsschritte von Grund auf neu zu beginnen.
Die Vorteile im Überblick:
Weniger Materialverbrauch durch die Weiternutzung vorhandener Formen.
Weniger Neufertigung durch gezielte Reparaturen und Änderungen.
Effizientere Arbeitsabläufe durch die Wiederverwendung geeigneter digitaler Daten.
Längere Nutzungsdauer vorhandener Formen, sofern Zustand und Anforderungen dies zulassen.
Wie groß die tatsächlichen Einsparungen ausfallen, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Entscheidend ist, die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung für die konkrete Aufgabenstellung zu finden.
Sie benötigen eine geänderte Kontur, zusätzliche Durchdringungen, eine Reparatur oder eine Anpassung an einer bestehenden Dauerform?
Wir unterstützen Sie dabei, vorhandene Formen gezielt weiterzuentwickeln, statt vorschnell eine vollständige Neuanfertigung in Betracht zu ziehen. Dabei profitieren Sie von unserer Erfahrung im Formenbau und von einem digitalen Datenbestand, der bis zu 20 Jahre zurückreicht.
Wir prüfen, welche vorhandenen Daten genutzt werden können, welche Änderungen erforderlich sind und wie sich die gewünschte Geometrie effizient umsetzen lässt.
Sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir heraus, ob sich Ihre bestehende Form reparieren, ändern oder an neue Anforderungen anpassen lässt.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Frank & Nico Henneke
Henneke Formbau
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