Reparatur und Anpassung im Formenbau – nachhaltig und wirtschaftlich

Zusammenfassung:

Formen müssen nicht immer komplett neu gebaut werden. Anhand zweier Beispiele zeigen wir, wie wir durch gezielte Reparaturen und Anpassungen bestehende Werkzeuge fit für den Einsatz machen – nachhaltig, präzise und wirtschaftlich.

Ob der Austausch verschlissener Holzeinlagen durch langlebige Kunststoffteile oder die flexible Anpassung einer bestehenden Stahlform: Mit unserem Know-how verlängern wir die Lebensdauer von Formen, sparen Ressourcen und reduzieren Kosten – ohne Kompromisse bei der Qualität.

Vor einigen Monaten haben wir mit unserem Beitrag „Nachhaltigkeit und Präzision im Formenbau“ gezeigt, wie wir mit gezielten Maßnahmen verschlissene Formen wieder aufarbeiten. Heute möchten wir daran anknüpfen und zwei konkrete Beispiele vorstellen, die zeigen, dass wir neben der Neuentwicklung von Formen fortlaufend auch bestehende Werkzeuge für unsere Kunden instandsetzen und insbesondere die vorgegebene Maßhaltigkeit wiederherstellen.

Damit verlängern wir nicht nur die Lebensdauer vorhandener Formen, sondern sparen gleichzeitig Ressourcen und Kosten.

 

Beispiel 1: Reparatur einer verschlissenen Form

Eine stark beanspruchte Form zeigte deutliche Abnutzungsspuren:

  • Der Formboden und die Kanten der Holzeinlagen waren beschädigt oder ausgebrochen.
  • Die Funktionsfähigkeit der gesamten Form war dadurch stark eingeschränkt.

Unsere Lösung: Wir haben die beschädigten Holzelemente sorgfältig entfernt und durch robuste Kunststoffteile ersetzt. Dabei wurde die gesamte Form auf Fehlstellen überprüft und aufgearbeitet. Das Ergebnis:

  • Deutlich erhöhte Lebensdauer der Form.
  • Verbesserte Standfestigkeit und Oberflächenqualität durch den Einsatz langlebiger Materialien.
  • Schnelle Wiederverfügbarkeit für den Produktionsalltag.
Formhälfte vor Reparatur
Abgeplatzte Ecken
Offene Form bekommt neuen Boden
Ecken neu für dauerhaften Halt angearbeitet
Neue Einlagen
Saubere Kanten

 

Beispiel 2: Flexible Anpassung einer bestehenden Stahlform

Im zweiten Fall wurden wir mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Eine bereits vorhandene Stahlform sollte von uns angepasst werden, obwohl wir in der Regel mit Holz- und Kunststoffformen arbeiten.

Die Aufgabe:

  • Die Gesamtlänge des darin produzierten feuerfesten Bauteils sollte gleichmäßig verkleinert werden.

Unsere Lösung:

  • Wir haben zwei mit Blech belegte Holzplatten zur Aufdopplung der Formseiten angefertigt.
  • Diese wurden passgenau in die vorhandene Kontur eingearbeitet – ein Arbeitsschritt, der viel handwerkliches Geschick und Präzision erforderte.

Das Ergebnis zeigt, wie flexibel wir reagieren können: Auch bei fremden Werkzeugen und Materialien finden wir praktikable Lösungen, die sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig sind.

Stahlform umbauen
Stahlform - neue Einlage abgedichtet
Neuer Einlagendeckel
Stahlform - einbau neuer Einlagen

Fazit

Nachhaltigkeit durch Vielfalt im Formenbau

Ob Reparatur, Anpassung oder kompletter Neubau – unser Ziel bleibt dasselbe: Ressourcen schonen, Präzision sichern und Kosten für unsere Kunden reduzieren.

Die beiden Beispiele zeigen eindrücklich, dass nachhaltiger Formenbau nicht immer bei null beginnen muss. Oft reicht ein cleverer Umbau oder eine gezielte Reparatur, um Werkzeuge wieder fit für den Einsatz zu machen – und das ohne Abstriche bei der Qualität.

📸 In unserem Beitrag sehen Sie die Vorher-Nachher-Beispiele beider Formen: von der Reparatur verschlissener Holzeinlagen bis zur flexiblen Anpassung einer bestehenden Stahlform.

👉 Möchten Sie mehr über unsere Ansätze im nachhaltigen Formenbau erfahren?
Dann sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie individuell zu Reparatur, Anpassung und Neubau von Formen.

 

Es grüßt Sie aus dem Sauerland

Ihr Henneke Team