Kleine Kerne – große Herausforderung

Präzision im Formenbau bei Henneke

 

Im Formenbau zählen sie zu den kritischsten Bauteilen – und das oft trotz (oder gerade wegen) ihrer geringen Größe: Kerne und Durchdringungen. Diese kleinen, meist unscheinbaren Komponenten übernehmen wichtige Funktionen im Gießprozess und stellen höchste Anforderungen an Konstruktion und Fertigung.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie wir bei Henneke Formenbau individuelle, präzise und praxistaugliche Lösungen für komplexe Kerngeometrien entwickeln – mit besonderem Fokus auf Passgenauigkeit, Materialwahl und Produktionsintegration.

Warum sind Kerne im Formenbau so anspruchsvoll?

Obwohl Kerne oft klein sind, gehören sie zu den technisch komplexesten Elementen einer Form. Sie müssen nicht nur den enormen thermischen und mechanischen Belastungen beim Gießen standhalten, sondern auch exakte Formeigenschaften und Entformbarkeit gewährleisten.


Zu den wichtigsten Herausforderungen zählen:

 

  • Entformbarkeit
    Konstruktiv muss sichergestellt werden, dass der Kern problemlos aus der Form gezogen werden kann. Das erfordert geeignete Konizität, abgestimmte Oberflächen sowie die Wahl eines passenden Werkstoffs.
  • Stabile Arretierung
    Damit der Kern beim Gießen und Wibrieren nicht verrutscht, ist eine präzise Lagefixierung in der Form erforderlich. Wir planen daher exakte Passungen und Sicherungen ein, um die Position jederzeit zu gewährleisten.
  • Gratfreie Übergänge
    Besonders bei feuerfesten Bauteilen ist es wichtig, Grate oder Spaltmaße zu vermeiden. Unsere Konstruktionen gewährleisten saubere Übergänge ohne aufwändige Nacharbeiten.
  • Integrierte Zugvorrichtungen
    Kerne müssen zum richtigen Zeitpunkt der Betonaushärtung sicher entfernt werden. Wir integrieren dafür individuell abgestimmte Zugvorrichtungen, die eine beschädigungsfreie Entnahme ermöglichen.
  • Materialwahl je nach Anforderung
    Je nach Beanspruchung und Einsatzzweck verwenden wir unterschiedliche Materialien: von Holz über technische Kunststoffe bis hin zu hochfestem Stahl – abgestimmt auf Einsatzdauer und Belastung.

Individuelle Kernlösungen für die Produktion unserer Kunden

Bei Henneke entwickeln wir Kerne nicht nach Schema F. Jeder Kern wird individuell an die Produktionsumgebung des Kunden angepasst. Ob die Entformung per Kran, per Hand oder über eine Rollenbahn erfolgt, beeinflusst die Konstruktion maßgeblich.

Diese enge Abstimmung mit den Kunden sorgt dafür, dass unsere Kernlösungen nicht nur in der Theorie, sondern auch in der täglichen Praxis optimal funktionieren.

 

Einblick in die Praxis: 5 Beispiele – 5 individuelle Lösungen

In aktuellen Projekten haben wir fünf unterschiedliche Kernlösungen realisiert. Sie unterscheiden sich hinsichtlich:

✅ Geometrie
✅ Material
Zugtechnik
Arretierung
und Integration in die Produktionslinie

 

Was sie verbindet: Jeder einzelne Kern wurde exakt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt – passgenau, funktional und robust.

 

 

✅ Fazit: Kleine Bauteile mit großen Anforderungen

Kerne im Formenbau erfordern höchste Präzision, sorgfältige Planung und technisches Know-how. Mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem kompromisslosen Qualitätsanspruch sorgen wir dafür, dass selbst die anspruchsvollsten Kerne reibungslos funktionieren – vom ersten Einsatz bis zur Serienproduktion.

 

Sie planen ein Projekt mit komplexen Kernanforderungen?

Wir unterstützen Sie von der Konstruktion bis zur fertigen Lösung.
Ob Einzelstück oder Serie – wir entwickeln maßgeschneiderte Kerne, die exakt zu Ihrer Anwendung passen.